Projekte von Museo-on

Projekte - Kulturelle Vielfalt

Referenzprojekte und begleitende Dokumentationen 

Erforschen Sie die vielschichtigen Dimensionen unserer Dokumentationen, die Ihnen tiefgehende Einblicke in unsere Aktivitäten gewähren. Unsere Online-Galerie eröffnet Ihnen die Möglichkeit, detaillierte Informationen über die Realisierung herausragender Projekte und bedeutender Dokumentationen zu erhalten. Darüber hinaus laden wir Sie ein, die differenzierte Arbeitsweise in unserem Online-Archiv zu untersuchen und die kreativen Prozesse in unserem Online-Museum nachzuvollziehen. Tauchen Sie ein in die Welt von Museo-on und lassen Sie sich von der Kunst und Kultur inspirieren, die wir aktiv fördern.

Impressionen

Museo-on: Eine inspirierende Entdeckungsreise zu wegweisenden Projekten

Wir laden Sie ein, die neuesten Projekte von Museo-on im Kontext einer sorgfältig kuratierten Dokumentation zu verfolgen. Lassen Sie sich von innovativen Ideen und kreativen Konzepten inspirieren, die bestehende Grenzen überschreiten, neue Perspektiven eröffnen und Ihnen umfassende Einblicke gewähren.

Film- und Fotodokumentation

Die Grundlagen der 
visuellen Erzählkunst

Unser online Film- und Fotoarchiv beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Dokumentationen und Filmmaterialien, die bedeutende Einblicke in die Geschichte verschiedener Regionen der Erde gewähren. Bei Museo-on setzen wir uns intensiv für den Erhalt unseres kulturellen Erbes sowie die Förderung des kollektiven Gedächtnisses ein.

Redaktion

Innovative 
Projekte

Unsere Redaktion gewährleistet hervorragende Rahmenbedingungen für die Erstellung anspruchsvoller Texte, Dokumentationen, Ausstellungen sowie Filmproduktionen in unterschiedlichen Formaten. Ungeachtet der Art des Projekts – sei es ein Dokumentarfilm oder eine künstlerische Arbeit – bieten wir eine qualifizierte Auswahl, die gezielt auf  die  spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wissenschafts-
Journalismus

 Kreative 
Kommunikation 

Durch unsere fundierte journalistische Expertise optimieren wir Kommunikationsstrategien und unterstützen unterschiedliche Projekte sowie Zielsetzungen durch gezielte Pressearbeit. Unser erfahrenes Team bietet Ihnen umfassende Unterstützung in der strategischen Planung, der Erstellung von Pressemitteilungen sowie im Aufbau und der Pflege wesentlicher Medienbeziehungen.

Online Archiv
und 
 Museum

 Neubewertung 
historischer 
Vermächtnisse

Unser Online-Archiv präsentiert bemerkenswerte Funde und Exponate, die die kulturelle Geschichte vielfältiger Regionen widerspiegeln. Unser zentrales Anliegen besteht darin, historisches Wissen anschaulich zu kommunizieren und das Interesse an historischen Forschungen zu intensivieren. Wir laden Sie herzlich ein, unsere Ausstellungen und Dokumentationen  zu besuchen und die vielschichtige Vergangenheit umfassend zu erkunden.

Referenzprojekte

In Form einer strukturierten Bündelung temporärer Think Tanks hat sich unser staatlich anerkanntes Online-Archiv Museo-on seit seiner Gründung am 5. November 2005 als eine führende Plattform etabliert. Durch enge Kooperationen mit internationalen Partnern engagieren wir uns aktiv für die Dokumentation, Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung unseres kollektiven Kulturerbes. 

Zu unseren bedeutenden Referenzprojekten zählen: 

- der mittelalterliche jüdische Friedhof von  Djām, Afghanistan; 

- der jüdische Friedhof in Herat, Afghanistan; 

- die Geschichte der Juden von Herat, Afghanistan und Mashhad, Iran;

 - die Synagogen von Herat, Afghanistan; 

- die Inschriften des UNESCO-Weltkulturerbes Minarett von  Djām, Afghanistan. 

 

Work in Progress

Aktuell befinden sich mehrere weitere Projekte in der Bearbeitung. 

Projekt : Die Geschichte der Juden von Herat, Afghanistan und Mashhad, Iran

Die Idee  für  die Umsetzung  der erwähnten Projekte, insbesondere der Dokumentationen über die Geschichte der Juden in Afghanistan und Iran, die Synagogen und den jüdischen Friedhof in Herat, wurde von unserem verstorbenen Kollegen und Freund Werner Herberg (1944-2013), Architekt, Bauhistoriker und  für die UNESCO beratender Gutachter, ins Leben gerufen, welcher in den 1970er Jahren die jüdischen Gemeinden in Afghanistan sowie den Friedhof in Herat besuchte. Seine wertvollen schriftlichen und fotografischen Dokumentationen wurden gesichert und umfassend von Ulrike-Christiane Lintz bearbeitet.  Ihre Forschungen  zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in  Djam sowie in Herat, Afghanistan und Mashhad, Iran wurden 2008/2009 und 2017 ff. veröffentlicht und bilden einen wesentlichen Bestandteil unseres fortlaufenden Projektes zur Geschichte der Juden in Zentralasien inklusive  Afghanistan und Iran. 

Ihr Beitrag mit dem Titel „Reflection of Sacred Realities in Urban Contexts: The Synagogues of Herat“ ist in der Veröffentlichung von Mohammad Gharipour (Hg.), Synagogues in the Islamic World, Architecture, Design, and Identity,  Edinburgh: Edinburgh University Press, 2017, S. 51-72 erschienen.

Ihre  Forschungsergebnisse waren entscheidend für die Umsetzung unserer gegenwärtigen und fortlaufenden Projekte. Darüber hinaus wurde die Endredaktion des Artikels „Reflection of Sacred Realities in Urban Contexts: The Synagogues of Herat“ aus eigenen finanziellen Mitteln realisiert. Diese Veröffentlichung stellt die erste umfassende Dokumentation zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Herat, Afghanistan und Mashhad, Iran  und der in Herat erbauten Synagogen dar.  

Besonderer Dank gebührt dem Aga Khan Trust for Culture (AKTC), der   für  die Publikation des Artikels „Reflection of Sacred Realities in Urban Contexts: The Synagogues of Herat“ wertvolle Fotos bereitstellte, die im Rahmen des Aga Khan Historic Cities Programme (AKHCP) angefertigt  wurden. 

Das Programm „Historic Cities“ (HCP) des Aga Khan Trust for Culture (AKTC) fördert die Erhaltung und Umnutzung von Gebäuden und öffentlichen Räumen in historischen Städten der muslimischen Welt. Das Aga Khan Historic Cities Programme (AKHCP) arbeitet an Sanierungsprojekten in historischen Stadtvierteln, um soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung anzuregen. Ihr zentrales Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Bewohner dieser historischen Stadtviertel zu verbessern und gleichzeitig Modelle zu fördern, die diese Verbesserungen nachhaltig sichern.

Eine geplante Publikation dieses Buchbeitrags in hebräischer Sprache durch das Ben Zvi Institut in Jerusalem ist bereits in Vorbereitung; die Lizenz von der Edinburgh University Press Ltd. wurde bereits erteilt.

Projekt:  Persisch-Hebräische Grabinschriften (1012-1220) von  Djām, Afghanistan

Dieses Projekt befasst sich insbesondere mit einem bereits digitalisierten Konvolut von einzigartigen Dokumenten jüdischer Kultur, das der Erstsicherung dient. Es umfasst etwa 92 relativ gut erhaltene persisch-hebräische Grabinschriften, die zwischen 1012 und 1220 datieren und von der mittelalterlichen jüdischen Begräbnisstätte in Djām stammen, die sich in der Nähe des UNESCO-Weltkulturerbes „Minarett von  Djām“ befindet. 

Diese bedeutende Sammlung  wurde Frau Ulrike-Christiane Lintz im Jahr 2012 von ihrem geschätzen Kollegen, Herrn Werner Herberg (1944-2013), einem erfahrenen Architekten, Sachverständigen und Bauhistoriker, für wissenschaftliche Forschungszwecke (einschließlich der Urheberrechte) übergeben. Die Digitalisate wurden von Museo-on unter Einsatz eigener finanzieller, materieller und personeller Ressourcen erstellt. Erste wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Dokumenten wurden in den Publikationen JUDAICA. Beiträge zum Verstehen des Judentums, Band 4 (2008): 333-358 und Band 1 (2009): 43-74 veröffentlicht.

Lintz, Ulrike-Christiane. “Persisch-hebräische Inschriften aus Afghanistan (Teil I).“ JUDAICA. Beiträge zum Verstehen des Judentums 4 (2008): 333-358;

- Dies. “Persisch-hebräische Inschriften aus Afghanistan (Teil II.)“, JUDAICA. Beiträge zum Verstehen des Judentums 1 (2009): 43-74;

Besonderer Dank gebührt Herrn Professor Emeritus Sen. Prof. Dr. Stefan Schreiner  vom Evangelisch-Theologischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen, der diesen Artikel  (Teil i und II) mit großem Enthusiasmus begleitet hat.

Publikationen

- Lintz, Ulrike-Christiane. “Persisch-hebräische Inschriften aus Afghanistan (Teil I).“ JUDAICA. Beiträge zum Verstehen des Judentums 4 (2008): 333-358;

- Dies. “Persisch-hebräische Inschriften aus Afghanistan (Teil II.)“, JUDAICA. Beiträge zum Verstehen des Judentums 1 (2009): 43-74;

- Dies. “The Qur'anic Inscriptions of the Minaret of Jam in Afghanistan.“ In: Mohammad Gharipour and Irvin Cemil Schick, eds., Calligraphy and Architecture in the Muslim World. Edinburg: Edinburgh University Press, 2013, 83-102;

- Dies. “Survey of Judaeo-Persian Inscriptions from Djam, Central Afghanistan.“ In: Mariko N. Walter and James P. Ito-Adler, eds., The Silk Road: Interwoven History, Vol. 1: Long-distance Trade, Culture, and Society. Cambridge: Cambridge Institutes Press, 2015, 132-177;

- Dies. “Reflection of Sacred Realities in Urban Contexts: The Synagogues of Herat.“ In: Mohammad Gharipour, ed., Synagogues in the Islamic World, Architecture, Design, and Identity. Edinburgh: Edinburgh University Press, 2017, 51-72.

Erhalt
 und Förderung 
kultureller Werte

Als staatlich anerkanntes Online-Archiv haben wir uns der wichtigen Aufgabe verschrieben, wertvolle visuelle und audiovisuelle Materialien nachhaltig zu bewahren und zu digitalisieren. Unser Ziel ist es, historische Ereignisse umfassend zu dokumentieren und zukünftige Generationen zu inspirieren. In diesem Zusammenhang nimmt unser Archiv die verantwortungsvolle Rolle ein, bedeutende Ressourcen für die Wissenschaft bereitzustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Einfluss von Kunst und Medien
 Kreative Prozesse

In unserer Redaktion engagieren wir uns  für die Realisierung kreativer Projekte, die den kulturellen Diskurs nachhaltig beeinflussen. Wir bieten eine Plattform für lokale Talente und begleiten die Produktion von Filmen, die zentrale gesellschaftliche Themen behandeln und das interkulturelle Verständnis fördern.

Authentische  
Transparente 
Kommunikation

Als Wissenschaftsjournalisten streben wir an, eine wirkungsvolle Schnittstelle zwischen unseren Projektpartnern und der Öffentlichkeit zu schaffen. Wir sind davon überzeugt, dass eine authentische und transparente Kommunikation von entscheidender Bedeutung ist, um das Vertrauen in kulturelle Projekte und Institutionen langfristig zu festigen. Unser Engagement liegt auf einem verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) sowie auf einer fundierten kritischen Reflexion dieser Technologie.

Bildungsinitiative/
Wissenschaftliche  
Fortbildung

In unserem Online-Archiv und virtuellen Museum bieten wir Fachleuten umfassende Informationen und Materialien. Darüber hinaus leisten wir einen aktiven Beitrag zur öffentlichen Bildung. Durch präzise kuratierte Sonderausstellungen und wissenschaftlich fundierte Dokumentationen garantieren wir, dass unsere Sammlungen einem breiten Publikum zugänglich sind.

Migration: Was bedeutet kulturelle Vielfalt für eine Gesellschaft? - 
"Agree to Disagree" feiert die Meinungsvielfalt!

Interkultureller Dialog: "...damit ihr einander kennen und verstehen lernt"

Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf ein sorgfältig ausgewähltes und relevantes Thema lenken. In diesem Video werden die wesentlichen Aspekte unserer Initiativen und Aktivitäten umfassend behandelt. Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem interkulturellen Dialog sowie den aktuellen, gesellschaftlich bedeutenden und kontroversen Diskussionen. 

Migration stellt ein zentrales Thema unserer Zeit dar und beeinflusst Gesellschaften weltweit in erheblichem Maße. Häufig wird im Kontext der vermeintlich „gescheiterten“ Integration von Flüchtlingen und Migranten der Begriff „Parallelgesellschaften“ verwendet. Doch was bedeutet dieser Begriff genau, und stellen Parallelgesellschaften tatsächlich eine ernstzunehmende Bedrohung dar? 

In der Reihe „Agree to Disagree“ beleuchtet der Psychologe Bertolt Meier zentrale, gesellschaftlich relevante und kontroverse Zukunftsthemen. In dieser Episode diskutiert er mit zwei Wissenschaftlern, die unterschiedliche Perspektiven zum Thema „Parallelgesellschaften“ vertreten. Was verbirgt sich konkret hinter dem Begriff „Parallelgesellschaften“, und sind sie tatsächlich durchweg bedrohlich? 

Bertolt Meier trifft auf den Islamwissenschaftler Dr. Ralph Ghadban, der in Parallelgesellschaften eine ernsthafte Gefahr für den sozialen Zusammenhalt sieht, insbesondere durch Strömungen, die unsere grundlegenden Werte in Frage stellen. Im Gegensatz dazu erkennt der Soziologe Prof. Thomas Faist in Parallelgesellschaften auch Potenziale für positive Entwicklungen: Sie können eine Form der Unterstützung darstellen, die es Migranten erleichtert, sich in ihrem Gastland zu integrieren. Welche Merkmale könnten Parallelgesellschaften potenziell gefährlich machen? Welche Rolle spielt eine "Leitkultur", und wie könnte diese konkret ausgestaltet werden? 

„Agree to Disagree“ fördert die Vielfalt der Meinungen innerhalb dieses komplexen Themas, untermauert durch fundierte wissenschaftliche Argumente.

©Museo-on. Alle Rechte vorbehalten.

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