museo-on

Direkt springen zu:
Sprache: Deutsch | Englisch
Banner_Gaudi a
Hauptnavigation:

Archäologie - Einzelansicht

Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie - DEGUWA

Adresse
Logo
Hetzelsdorf 33
D-91362 Pretzfeld

Kontaktdaten
Kontakt: Peter Winterstein M.A., Präsident: boerker@deguwaorg
Tel.: +49-9197-625889
Fax: +49-9197-1684
E-Mail: mail@deguwa.org
Web: http://www.deguwa.org/
Besonderheiten

Das Schiff von Uluburun 

 

Eine Sonderausstellung anlässlich des 75- jährigen Bestehens des DBM

Oktober 2005 bis Juli 2006

"Die Sonderausstellung dreht sich um das Thema "Versorgung und Handel mit Rohstoffen in der Späten Bronzezeit". Dabei stehen der Ostmittelmeerraum und seine Kulturen im Mittelpunkt. Ausgangspunkt der Ausstellung bildet die Ladung eines vor gut 3300 Jahren vor der türkischen Küste bei Uluburun gesunkenen Handelsschiffs, das völlig neue, einzigartige Erkenntnise zum spätbronzezeitlichen Handel liefert."

Ausstellungskatalog
  • SKYLLIS

SKYLLIS ist die Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie e.V. (DEGUWA).
Seit September 1998 erscheinen SKYLLIS-Ausgaben als gedruckte Zeitschriften in Nachfolge der DEGUWA-Rundbriefe. Das neueste Heft (5. Jahrgang 2002, Heft 2) ist am 01.12.2005 erschienen.

  • In Poseidons Reich (SKYLLIS Archiv)

Archäologie unter Wasser

Der chronologische Rahmen der hier vorliegenden Berichte reicht vom Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr., als der Grieche Skyllias nach gesunkenen Schiffen tauchte, bis zu den heutigen Untersuchungen in seichten oder auch tiefen Gewässern. Dabei werden nicht nur spektakuläre Wrackfunde im Mittelmeer wie etwa die von Mahdia, Uluburun, Giglio oder Halonissos, sondern auch Forschungen an Pfahlbausiedlungen in Binnengewässern vorgestellt.

"In Poseidons Reich - Archäologie unter Wasser" ist als gebundenes Buch (DIN A4) erschienen und ist für etwa 15 € im Handel erhältlich.
Das Buch hat 104 Seiten mit 166 Farb- und Schwarzweißabbildungen, Karten und Plänen.

In Poseidons Reich - Archäologie unter Wasser. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1995
ISBN 3-8053-1643-7

>> Onlineshop
>> Touristeninformationen
>> Anfahrtsskizze
Ausstellungskatalog
Zurück Symbol  zurück zur Listenansicht     Warenkorbsymbol merken
Ausstellungen
Das Schiff von Uluburun. Welthandel vor 3000 Jahren:
Sonntag, 16.10.2005 - Sonntag, 16.7.2006

 

"Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass wird eine Sonderausstellung zum Thema Versorgung und Handel mit Rohstoffen in der Späten Bronzezeit gezeigt. Dabei stehen der Ostmittelmeerraum und seine Kulturen im Mittelpunkt.

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet die Ladung eines vor gut 3300 Jahren vor der türkischen Küste bei Uluburun gesunkenen Handelsschiffs, das einen völlig neuen, einzigartigen Beitrag zum spätbronzezeitlichen Handel liefert.

Exponate:

Das Schiff hatte reichhaltige Handelsgüter an Bord,
u.a. Glasbarren, große Aufbewahrungsgefäße, Transportgefäße (Amphoren), Lampen, Schnitzereien aus Ebenholz und Elfenbein, Gold, Perlen aus Bernstein und verschiedenen Steinen sowie Waffen, Keramik und Pistazienharz.
Die Hauptladung bestand aus ca. zehn Tonnen Kupfer- und einer Tonne Zinnbarren. Dies entspricht genau dem Verhältnis der klassischen Bronzeherstellung.
All diese einmaligen Exponate werden außerhalb der Türkei erstmalig zu sehen sein.

Das Wrack - Unterwasserarchäologie

Die Ausgrabungen des spätbronzezeitlichen Schiffswracks von Uluburun fanden zwischen 1984 und 1994 durch das Institut für Unterwasserarchäologie (INA) der A & M University Texas statt.
Das Wrack war ca. 8,5 km südöstlich von Kas in der Südtürkei gesunken und konnte bei Uluburun in einer Tiefe von 50-60 Meter lokalisiert werden.
Die Ausgrabungen gestalteten sich besonders schwierig, da sich die Taucher höchstens zweimal täglich nicht mehr als jeweils 20 Minuten in dieser Tiefe aufhalten durften.

Das Schiff - Uluburun II

Die türkische Forschungsgruppe 360 Derece (360 Grad) hat das circa 15 Meter lange und 5 Meter breite Schiff von Uluburun rekonstruiert und segelt damit bereits seit einigen Monaten im Mittelmeer. Es hat sich gezeigt, dass das Schiff absolut seetüchtig ist.
Ein weiterer Nachbau des Schiffs ist in der Ausstellung zu sehen. "

Über die Aktivitäten der Forschungsgruppe können Sie sich direkt auf deren Homepage informieren:
360 Derece, Izmir

Einzelansichtssymbol  weitere Informationen     Warenkorbsymbol  merken

Anzeigen: