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Klassik

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Sonntag, 23.11.2008, 18:00
Klassik: CHRISTOPH VON DOHNANYI
Vorhang auf! Am historischen Bahnhof zu Baden-Baden, wo lange Zeit Könige, Kaiser und Zaren zur Sommerfrische anreisten, steht heute das zweitgrößte Opernhaus Europas - und, nebenbei, auch das einzige, dessen Betrieb ausschließlich privat finanziert wird.



Das Festspielhaus Baden-Baden erlebte 1998 die feierliche Eröffnung. Es entstand unter der Leitung des Wiener Architekten Wilhelm Holzbauer - und vereint zwei verschiedene Architekturstile: Die neoklassizistischen Bahnhofshalle geht in ein modernes Konzerthaus mit 2.500 Plätzen über.



Das Festspielhaus Baden-Baden präsentiert etwa 80 Klassikveranstaltungen pro Jahr: Konzerte, Ballette, Opern. Künstlerisch setzt man auf große Namen der Klassikszene, ist aber auch für Newcomer offen, die eine interessante Entwicklung erkennen lassen.



Zusätzlich wird das Haus auch an Veranstalter für gehobene Entertainment-Programme, an Firmen- und hochwertige Privatveranstaltungen angeboten. Eine hauseigene Gastronomie (Restaurant "Aida") kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste. mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 18:00
Klassik: TURANDOT
Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni

Vervollständigung der Komposition im letzten Duett und Finale durch Franco Alfano

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



Über vier Jahre, bis zu seinem Tod 1924, beschäftigte Puccini die Arbeit an seiner letzten Oper. Schon die Suche nach einem geeigneten Stoff war ihm außergewöhnlich schwer gefallen. Der Librettist Renato Simoni stieß ihn schließlich auf das Märchenspiel "Turandot" des Venezianers Carlo Gozzi. Puccini willigte ein, doch nur unter der Bedingung einschneidender Veränderungen am Charakter der Titelfigur: "Wenn Ihr mir auf diese Fabel eine andere Turandot - phantastisch, poetisch und voll Menschenliebe - machen wollt, komponiere ich sie." Und so geschah es.


Die chinesische Königstochter Turandot, von traumatischen Erinnerungen an das Schicksal einer zur Ehe gezwungenen Ahnin gequält, will sich keinem Mann hingeben. Allen Prinzen, die um ihre Hand anhalten, stellt sie drei Rätsel. Nur wer diese lösen kann, darf sie zur Frau nehmen; wer an der Aufgabe scheitert, ist zum Tode verurteilt. Und da Turandots Rätsel praktisch unlösbar sind, ist die Zahl ihrer Opfer bereits groß. Gegen die flehentliche Bitte seines greisen Vaters und dessen Sklavin Liu, sich nicht in die tödliche Gefahr zu begeben, bewirbt sich der junge Tartarenprinz Kalaf als Freier. Und das Wunder geschieht: Er findet die Lösung aller drei Rätsel. Turandot ist außer sich. Kalaf aber, der allein ihre Liebe sucht, ist bereit, sie von ihrem Wort zu entbinden, wenn sie bis zum Morgengrauen seinen Namen weiß. Puccini hinterließ die Oper als Fragment. Das große Schlussduett von Turandot und Kalaf führte der Komponist und Freund Franco Alfano aus. Arturo Toscanini, der die Uraufführung 1926 dirigierte, brach die Premiere mit dem letzten Originalton Puccinis ab. "Hier endet das Werk des Meisters", teilte er dem Publikum mit, "hier war der Tod stärker als die Kunst." Nach lang anhaltendem Schweigen ertönte ein "Vivat Puccini", und der Jubelsturm brach los.





Musikalische Leitung: Fabrizio Ventura

Inszenierung: Wolfgang Quetes mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 18:00
Klassik: PETER ORLOFF + SCHWARZMEER-KOSAKEN-CHOR
Die durch ihre erfolgreichen Konzerttourneen seit vielen Jahren bekannten Sänger überzeugen mit einer Variationsbreite ihrer Stimmen - atemberaubende Tenöre, gewaltige Baritone und nachtschwarze Bässe.






Im Gegensatz zu den unzähligen Don Kosaken-Chören, die sich auf den legendären Serge Jaroff und dessen Don Kosaken berufen, haben die Schwarzmeer Kosaken hre eigene, ebenfalls glorreiche Vergangenheit. Damals gab es nur einen Serge Jaroff und parallel dazu nur einen Schwarzmeer Kosaken-Chor; heute gibt es viele Don-Kosaken-Chöre, aber nach wie vor nur einen Schwarzmeer Kosaken-Chor .



Peter Orloff führt das Ensemble mit dem legendären, erstmals im Jahre 1938 verwendeten Namen seit 1993. Bereits von 1958 bis 1967 sang die spätere Schlagerlegende in der damaligen Formation als jüngster Solist aller Kosakenchöre der Welt.


Die große Vergangenheit, zu der er selbst beigetragen hat, ist indes für Peter Orloff nur eine historische Fußnote im Vergleich zu seinem Anspruch, dass der Schwarzmeer Kosaken-Chor unserer Tage das führende Ensemble seiner Art ist. Keine Revival-Truppe. So "bewies" - um ein paar aktuelle Presse-Zitate zu verbinden - "der charismatische Ataman...Publikumsmagnet...Peter Orloff, selbst ein hervorragender Solist...dass seine Truppe zu Recht Weltruf genießt...Sängerisch vollkommen, wurde die viel gehörte Meinung widerlegt, dass viele gute Solisten noch keinen guten Chor ergeben. Die Sänger des Schwarzmeer Kosaken-Chores sind das eine wie das andere in wahrer Vollkommenheit...Eine unheimliche Faszination, ein besonderer fast unbeschreiblicher Zauber, dem sich keiner entziehen konnte, ging von dem Auftritt des berühmten Schwarzmeer Kosaken-Chores aus....Man versteht die Sprache nicht, hört aber mit dem Herzen Klänge unwirklicher geheimnisvoller Schönheit, die von Glaube, Liebe, Hoffnung und Frieden künden...Orloff's Wunderchor - Stimmen so groß und schön wie Russland...eine Legende auf Reisen." mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 18:00
Klassik: AIDA
Oper von Guiseppe Verdi
Libretto von Antonio Ghislanzoni
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln



Äthiopien und Ägypten befinden sich im Krieg. Der ägyptische Feldherr Radamès liebt die äthiopische, von seinem Volk versklavte Königstochter Aida - und sie ihn. Aber auch die ägyptische Königstochter Amneris liebt den Feldherrn - eifersüchtig und rücksichtslos. Ausgerechnet durch einen Sieg gegen Aidas Volk hofft Radamès, von seinem König Freiheit für seine Geliebte fordern zu dürfen. Rettungslos geraten die Liebenden im Räderwerk religiöser und politischer Intrigen sowie der verzweifelten Rachelust von Amneris zwischen alle Fronten. Lebendig begraben besingen Aida und Radamès, der Wirklichkeit entkommen, ihre unauslöschliche Liebe.


Musikalische Leitung: Samuel Bächli
Inszenierung: Roland Schwab mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 17:00
Klassik: LOHENGRIN
Romantische Oper von Richard Wagner

Elsa von Brabant wird des Mordes an ihrem Bruder beschuldigt. Es kommt unweigerlich zum Prozess. Doch statt sich zu verteidigen, erzählt sie einen Traum: Von einem Schwan gezogen, erscheint ein Ritter in einem Boot. Er kommt, um für ihre Unschuld zu kämpfen. Das Gericht wird fortgeführt. Ein Duell ist unvermeidlich. Plötzlich wird Elsas Traum wahr und zur Verwunderung aller erscheint ihr Retter. Er stellt nur eine Bedingung: Sie darf niemals nach seinem Namen fragen. Der Fremde siegt, die Hochzeit wird geplant. Doch wird es Elsa gelingen, ihre Neugier zu unterdrücken?
Die romantische Oper "Lohengrin" von Richard Wagner ist die märchenhafteste seiner Musikdramen und einer der großen Meilensteine des Opernrepertoires. Allein bei den Bayreuther Festspielen ist sie in acht verschiedenen Inszenierungen 197mal zu sehen gewesen. Obwohl die ursprüngliche Geschichte aus dem 13. Jahrhundert stammt, ist die Thematik auch heute noch brandaktuell: Zwischenmenschliche Konflikte, Politik und Intrigen.


Musikalische Leitung:
Eric Solén / Thomas Wicklein

Inszenierung:
Florian Lutz


"Die Inszenierung von Florian Lutz ist betont witzig, extrem kurzweilig und höchst spannend. Dieser "Lohengrin" kommt nicht heilig und würdevoll daher, sondern legt mit seiner zeitgenössischen Brisanz den Finger in Wunden des sozialen Systems und macht sich darüber mit feiner Ironie ebenso wie mit Klamauk ausgesprochen lustig. Mit diesem Ergebnis: Bei der Premiere der Oper von Richard Wagner in Gera hat das Publikum den Regisseur gnadenlos ausgebuht." (Presse Chemnitz)

"Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Und am Ende wird Gottfried, die Hoffnung von Brabant, aus der Kanalisation gezogen - ein vieldeutiges Bild im Hinblick auf konkrete Ereignisse unserer Tage wie auf die blühenden Landschaften. Ein spannender Abend, der provoziert, so wie Theater das sollte. Dass das nicht jeder sehen will, spricht für die Kunst. Buh- und Bravorufe sind da Gütesiegel." (Ostthüringer Zeitung) mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 17:00
Klassik: BECKMANN SPIELT CELLO/BENEFIZKONZERT
Thomas Beckmann stammt aus einer musikliebenden Düsseldorfer Familie. Sein Urgroßvater war Militärtrompeter und erhielt vom Kaiser für sein schönes Spiel eine silberne Trompete. Sein älterer Bruder Hannes lebt in München und ist ein anerkannter Jazzgeiger.



Schon während des Musikstudiums fiel Beckmann durch außergewöhnliche Begabung auf und wurde noch als Student zum Solocellisten in verschiedene Berufsorchester verpflichtet. Im Jahre 1980 wurde er Meister-Schüler von Pierre Fournier, der zu den bedeutensten Cellisten des Jahrhunderts zählte.
Fournier vermachte seinem Lieblingsschüler seine umfangreiche Notenbibliothek. Sie ist nicht nur ein Kleinod aufgrund ihres bibliographischen Wertes, sondern insbesondere wegen der darin enthaltenen handschriftlichen Anmerkungen des Altmeisters. Die bedeutende Sammlung steht heute in Beckmanns Zuhause an nicht weniger repräsentativem Orte im Regal: Beckmann lebt in der Wohnung von Clara und Robert Schumann in der Düsseldorfer Altstadt, die ihm die Stadt Düsseldorf ehrenhalber zur Verfügung stellte.



Nach Fourniers Tode im Jahre 1986 trat Beckmann in größerem Maße öffentlich auf. Er unternahm europaweite Tourneen unter dem Motto "Oh! That Cello", auf der er klassische Sonaten mit kleinen klassischen Werken und Stücken Charlie Chaplins kombinierte. Vorausgegangen war eine gleichnamige Platte, die Miniaturen Chaplins für Violoncello erstmalig veröffentlichte. "Oh! That Cello" wurde mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet. "Beckmann spielt Cello" ist ein Livemitschnitt aus der Berliner Philharmonie - Start eines Künstlerlebens mit Benefiztourneen für ein Obdachlosenprojekt. mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 16:00
Klassik: G.F. Händel - der Messias / J.S.Bach - Kirchen Kantate
Händels "Messias" ist weit mehr als nur ein gängiges Werk aus dem Klassikrepertoire. Er ist Mythos, ein Monument der abendländischen Kultur. Georg Friedrich Händels Oratorium handelt vom Wunder der Weihnacht, von Karfreitag und Ostern, von Geburt, Tod und Auferstehung des Messias.


Am Totensonntag wird die Kammerphilharmonie Leipzig unter der Leitung des Dirigenten Volker Hedtfeld, gemeinsam mit dem Karl-Forster-Chor Berlin und Solisten das Stück im Kammermusiksaals der Philharmonie Berlin präsentieren, gefolgt von einer Kantate von Johann Sebastian Bach. "Wachet auf, ruft uns die Stimme" ist eine der bekanntesten Bach-Kantaten und basiert auf dem gleichnamigen populären Choral von Philipp Nicolai aus dem Jahre 1599. Grundgedanke des Textes ist eine bildliche Gleichsetzung der Verbindung zwischen Jesus und der menschlichen Seele mit einer Hochzeit. mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 16:00
Klassik: KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN
Aus dem Berliner Sinfonie-Orchester wurde im August 2006 das Konzerthausorchester Berlin. Der neue Name zeigt, wie sehr das Orchester mit seinem Haus verbunden ist: Mit fast 100 Konzerten pro Saison prägt es den Spielplan des Konzerthauses. Gemeinsam mit seinem neuen Chefdirigenten Lothar Zagrosek wird das Konzerthausorchester Berlin mit spannenden Programmen und neuen Konzertformaten weiterhin das musikalische Leben der Hauptstadt bereichern.




1952 gegründet, erfährt das Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960-1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung. 1977 wird Günter Herbig zum Chefdirigenten berufen, und nach seinem Ausscheiden übernimmt 1984 Claus Peter Flor die Leitung des Orchesters. Im selben Jahr wird Karl Friedrich Schinkels berühmtes Schauspielhaus als Konzerthaus wiedereröffnet, und das BSO erhält am schönsten Platz der Stadt, dem Gendarmenmarkt, eine feste Spielstätte für seine Konzertreihen. Von diesem Heimathafen aus führt Flor das Orchester in zahlreichen Gastspielreisen um die ganze Welt.
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In Michael Schønwandts Amtszeit (1992 bis 1998) wird das BSO offiziell zum Hausorchester des Konzerthauses Berlin. Ihm folgt 2001 Eliahu Inbal, der das mittlerweile 50-jährige Orchester in die nächste Generation leitet. Neue, junge Musiker aus allen Teilen der Welt verändern das BSO sichtbar. 2001 absolviert das BSO eine außerordentlich erfolgreiche Japan-Tournee mit 15 Konzerten in 13 Städten, und 2004 konzertiert Inbal mit dem Orchester zwei Wochen lang in Spanien. 2005 ist das BSO zu Gast in China, Japan und Korea. 2006 stehen Tourneen durch Spanien und Deutschland auf dem Programm.


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Heute gehört das Konzerhausorchester Berlin mit seinen fast 16.000 Abonnenten zu den Klangkörpern mit der größten Stamm-Hörerschaft in ganz Deutschland. Im August 2006 begann unter neuem Namen ein weiteres spannendes Kapitel in seiner Geschichte: Mit Lothar Zagrosek (Foto) wird das Konzerthausorchester Berlin sein Repertoire und die Stilistik kontinuierlich erweitern, um zukünftig Musik von Monteverdi bis Lachenmann gleichermaßen kompetent zu interpretieren. mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 15:00
Klassik: SPUK IN DER OPER
Eine Musiktheater-Entdeckungsreise für Kinder
ab 6 Jahren




Warum heißt die Oper "Oper"? Wie dick muss ein Sänger sein? Wozu braucht man Musik im Theater? Warum sind die Zuschauer alle so fein angezogen? Wo singt eine Kammersängerin? Wie hoch können Frauen überhaupt singen? Warum versteht man immer so schwer den Text? Berechtigte Fragen - auf geht´s zu den Antworten! In einem von Stephan Beer inszenierten Streifzug durchs Theater gehen Kinder dem Geheimnis Oper auf den Grund und begegnen dabei so manchem Kulissenzauber.



Musikalische Leitung: Tamás Molnár

Text und Regie: Stephan Beer mehr...
Sonntag, 23.11.2008, 15:00
Klassik: DER RICHTER UND SEIN HENKER
Urauffüjhrung einer Oper von Franz Hummel
Text von Sandra Hummel nach der gleichnamigen Erzählung von Friedrich Dürrenmatt


Der alternde Kommissar Bärlach wird mit der Aufklärung des Mordes an seinem Mitarbeiter Schmied beauftragt. Schon bald führt eine heiße Spur ihn und seinen Assistenten Tschanz zu dem Lobbyisten Gastmann - ein alter Bekannter Bärlachs: Vor Jahren hatte Gastmann, von der Möglichkeit eines perfekten Mordes überzeugt, einen Unbeteiligten von einer Brücke gestoßen, der daraufhin ertrank. Gastmann gelang es, die Tat als Selbstmord darzustellen. Eine offene Wunde für den kranken Bärlach. Bei einem Treffen bei Gastmann ergibt sich für ihn die Chance, den Karrieristen Tschanz als den Mörder Schmieds zu entlarven. Er versucht nun, diesen gezielt auf Gastmann als den vermeintlich gesuchten Mörder anzusetzen. Bärlach wird so zum Richter Gastmanns und macht Tschanz zu dessen Henker.




Die Oper nach Dürrenmatts berühmtem Roman von 1950/51 lenkt die Blicke hinter die Fassaden des leicht zu durchschauenden Plotts, in die Abgründe jenseits der vordergründigen Mordgeschichte. "Der Künstler", so Dürrenmatt 1954, könne in einer "Welt der Bildung, der Alphabetisierung" nur noch schwer bestehen: "Vielleicht am besten, indem er Kriminalromane schreibt, Kunst da tut, wo sie niemand vermutet." Das Unvermutete aufzudecken, das ist das erklärte Ziel der im Auftrag des Theaters Erfurt entstandenen Oper: "Die bei Dürrenmatt deutlich mitschwingende Albtraumwelt, diese Zwillingsschwester der alltäglichen Schizophrenie und ihrer Verwerfungen, ja ihrer Antilogik, machte den eigentlichen Reiz des Stoffes aus. Eine absurde Tragikomödie lauert hinter dem Mobiliar und lacht ihr sardonisches Lachen." (Franz Hummel)


Musikalische Leitung:
Gerd Herklotz

Regie:
Rosamund Gilmore

Ausstattung:
Carl Friedrich Oberle mehr...
Sonntag, 23.11.2008
Klassik: KLAVIER KONZERT - Fumi Sugihara - AUFTRITT, VERANSTALTUNG, KLASSISCHE MUSIK, AUFTRITTE, Musik in der Stadt: NRW ESSEN
veranstaltungen: klavier konzert - Fumi Sugihara - auftritt, veranstaltung, klassische musik, auftritte, musik in der stadt: klavierkonzert nrw essen.



Am Kircheplatz - Markt 2

45127 ESSEN





--- 15. November, 12 Uhr ---



SVIETLANA KHARIN mit ihrer 6-jährigen Schulerin Klaudia Skibinska spielen ein Klavierkonzert.



http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/moers/ 2008/9/21/news-78262660/detail.html





--- 22. November, 12 Uhr ---



Fumi Sugihara - eine Schulerin von WLADIMIR KHARIN



Werke für Klavier von Bach (aus „Das Wohltemperierte Klavier“), Beethoven, Skriabin, Schumann („Abegg-Variationen“ Op.1) und Chopin (Ballade Op.47 A-Dur) stehen auf dem Programm eines Konzertes mit Fumi Sugihara aus Köln am Samstag, 22. November, um 12 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel. Fumi Sugihara, Jahrgang 1992, wurde in Kyoto, Japan, geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Klavierunterricht. Fumi Sugihara hat mehrfach Preise im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ errungen; in diesem Jahr war sie Preisträgerin beim 20. Kleinen Schumann Wettbewerb in Zwickau und Gewinnerin des bundesweiten Thuermer-Wettbewerbs in Bochum. – Die Reihe „Musik in der Stadt“ will den Besuchern der Essener Innenstadt eine halbstündige „musikalische Atempause“ ermöglichen und gleichzeitig angehenden Musikern erste Auftrittserfahrungen ermöglichen. Die Konzerte werden durch die Adolphi-Stiftung gefördert.



Der Eintritt ist ***FREI***.



http://www.ekir.de/essen-marktkirche/





--- 05.12 - Moers ---



Auftritt der Klaudia Skibinska.
mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:30
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: ANNETTE DASCH
Münchner Rundfunkorchester, Dirigent: Marc Piollet, und Annette Dasch interpretieren Arien aus Mozart-Opern und Zeitgenössisches mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN
Aus dem Berliner Sinfonie-Orchester wurde im August 2006 das Konzerthausorchester Berlin. Der neue Name zeigt, wie sehr das Orchester mit seinem Haus verbunden ist: Mit fast 100 Konzerten pro Saison prägt es den Spielplan des Konzerthauses. Gemeinsam mit seinem neuen Chefdirigenten Lothar Zagrosek wird das Konzerthausorchester Berlin mit spannenden Programmen und neuen Konzertformaten weiterhin das musikalische Leben der Hauptstadt bereichern.




1952 gegründet, erfährt das Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960-1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung. 1977 wird Günter Herbig zum Chefdirigenten berufen, und nach seinem Ausscheiden übernimmt 1984 Claus Peter Flor die Leitung des Orchesters. Im selben Jahr wird Karl Friedrich Schinkels berühmtes Schauspielhaus als Konzerthaus wiedereröffnet, und das BSO erhält am schönsten Platz der Stadt, dem Gendarmenmarkt, eine feste Spielstätte für seine Konzertreihen. Von diesem Heimathafen aus führt Flor das Orchester in zahlreichen Gastspielreisen um die ganze Welt.
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In Michael Schønwandts Amtszeit (1992 bis 1998) wird das BSO offiziell zum Hausorchester des Konzerthauses Berlin. Ihm folgt 2001 Eliahu Inbal, der das mittlerweile 50-jährige Orchester in die nächste Generation leitet. Neue, junge Musiker aus allen Teilen der Welt verändern das BSO sichtbar. 2001 absolviert das BSO eine außerordentlich erfolgreiche Japan-Tournee mit 15 Konzerten in 13 Städten, und 2004 konzertiert Inbal mit dem Orchester zwei Wochen lang in Spanien. 2005 ist das BSO zu Gast in China, Japan und Korea. 2006 stehen Tourneen durch Spanien und Deutschland auf dem Programm.


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Heute gehört das Konzerhausorchester Berlin mit seinen fast 16.000 Abonnenten zu den Klangkörpern mit der größten Stamm-Hörerschaft in ganz Deutschland. Im August 2006 begann unter neuem Namen ein weiteres spannendes Kapitel in seiner Geschichte: Mit Lothar Zagrosek (Foto) wird das Konzerthausorchester Berlin sein Repertoire und die Stilistik kontinuierlich erweitern, um zukünftig Musik von Monteverdi bis Lachenmann gleichermaßen kompetent zu interpretieren. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: OPERNGALA - DIE SCHÖNSTEN OPERNCHÖRE
Es spielen die Tschechischen Symphoniker aus Prag, es singt der
Prager Opernchor

Dirigent: Petr Chromczák

Auf dem Programm stehen
Opernchöre, Arien und Duette. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: MOSKAUER MÄNNERCHOR DES HEILIGEN WLADIMIR
Russisch - orthodoxe Gesänge und Volkslieder, präsentiert von einem Chor, über den die MZ schrieb: "Exzellente Männerstimmen mit großer Klangfülle". mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: Schlosskonzerte Mannheim: Cine-Concert Jeanne D Arc
Für diese Konzertreihe werden international renommierte Künstler eingeladen werden. In dem "heiteren Festsaal Gottes", wie die Schlosskirche treffend genannt wird, sind die besten Voraussetzungen gegeben, dass sich Herz und Sinn der Konzertbesucher über den oftmals grauen Alltag erheben können und der Seele Flügel wachsen. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: WOLFGANG AMADEUS MOZART
Mit dem Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerstörten Frauenkirche ist nicht nur eine der bedeutendsten Sakralbauten wiederhergestellt, sondern eine Kirche, die sich der Verpflichtung zur Pflege ihrer reichen Musiktradition bewusst ist. Wie schon vor ihrer Zerstörung erklingen nun wieder Passionen, Oratorien und Messen, aufgeführt von namhaften Solisten, Chören und Orchestern aus dem In- und Ausland. Erleben Sie ein Konzert in der Dresdner Frauenkirche, erfreuen Sie sich an der Schönheit des Raumes und nehmen Sie die Botschaft Brücken bauen, Versöhnung leben, Glauben stärken in sich auf. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 20:00
Klassik: THE TEN TENORS
Die Ten Tenors sind zurück mit einem neuen, "Nostalgica" betitelten Programm.


Nachdem die Ten Tenors auf ihren zurückliegenden Tourneen viele begeisterte Zuschauer zurückließen, sind die zehn klassisch ausgebildeten Tenöre mit ihrer Sangeskunst wieder in Deutschland zu erleben. Ihr Repertoire umfasst neben Oper und Musical auch Songs aus Rock und Pop, die sie auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:30
Klassik: TURANDOT
Oper von Giacomo Puccini



Drei Rätsel muss ein Prinz aus königlichem Blut lösen, um die Hand der chinesischen Prinzessin Turandot zu gewinnen. Scheitert er jedoch an Turandots Fragen, so hat er sein Leben verspielt. Gerade erst ist ein Prinz aus Persien an den Aufgaben gescheitert und wird öffentlich hingerichtet. In der Menge, die der Hinrichtung beiwohnt, findet der Tartarenprinz Kalaf seinen Vater wieder, den von den Chinesen entmachteten, blinden König Timur, der wie sein Sohn unerkannt auf der Flucht ist und nur von der Sklavin Liu begleitet wird. Als Turandot auf den Zinnen des Palasts erscheint, erliegt Kalaf ihrer geheimnisvollen Aura. Er stellt sich ihren Fragen.

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Direkt nach dem Abschluss der Arbeiten am "Trittico" machte sich Puccini an das nächste - sein letztes - Opernprojekt. Zusammen mit den Librettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni fiel die Wahl auf das bereits
von Carlo Gozzi und später von Friedrich Schiller für die Bühne bearbeitete Märchen von der "eisumgürteten" Prinzessin. Deren rätselhaft grausamer und zugleich faszinierender Charakter inspirierte Puccini zu seiner farbigsten und ausgefeiltesten Partitur, in der er zahlreiche traditionelle Melodien Chinas verarbeitete.
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Musikalische Leitung: Jin Wang

Inszenierung: Kurt Josef Schildknecht

Bühne: Reinhart Zimmermann mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:30
Klassik: DER ZIGEUNERBARON
Operette in drei Akten von Johann Strauß

Text von Ignatz Schnitzer nach der Novelle Saffi von Mor Jókai



Der junge Sándor Bárinkay kehrt nach langjährigen Kriegswirren in seine ungarische Heimat zurück. Doch die einstigen Güter seines Vaters wurden durch den Schweine- züchter Zsupán annektiert. Und der ist nicht geneigt, seinen Besitz an Bárinkay abzutreten. Da hilft es auch nicht, dass sich Sándor in Zsupáns Tochter Arsena verliebt, zumal diese bereits mit dem braven Ottokar liiert ist. Enttäuscht zieht Bárinkay von dannen, um sich jedoch nach kurzer Zeit zum Zigeunerbaron adeln zu lassen, nachdem die alte Czipra in ihm den Sohn des ehemaligen Gutsherrn erkannt hat. Und, wie es der Operetten-Zufall so will: Bárinkay verliebt sich in Czipras Pflegetochter Saffi, von deren blaublütiger Herkunft er bald darauf erfahren wird. Als einfacher "Zigeunerbaron" fühlt er sich ihrer nun nicht mehr würdig und zieht, ebenso wie Zsupán und Ottokar, in den Krieg. Happy End ausgeschlossen? Wäre doch gelacht, wenn in der Operette nicht doch noch die Liebe zu ihrem Recht käme ...



Als der Zigeunerbaron am 24. Oktober 1885 das Licht der Welt erblickt, ist Johann Strauß bereits zum unumstrittenen König der Operette aufgestiegen. Rasch avanciert der Zigeunerbaron zu einem seiner erfolgreichsten Bühnenwerke. Gleichwohl markiert das Stück einen bezeichnenden Wendepunkt zumal der Wiener Operettentradition, feiern im Zigeunerbaron doch auch "patriotisch- patriarchalisch-paternalistische Werte" (Volker Klotz) fröhliche Urständ. Genau diese Aspekte hinterfragen Regisseur Karl Absenger und Ausstatterin Tamara Oswatitsch in ihrer Inszenierung des Zigeunerbarons, die sich im vergangenen Jahr bereits am Theater Chemnitz zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt hat und die nun auch am Theater Erfurt zu erleben ist.




Musikalische Leitung:
Enrico Calesso

Regie:
Karl Absenger

Ausstattung:
Tamara Oswatitsch mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:30
Klassik: LA BOHEME
Oper von Giacomo Puccini


Szenen aus Henri Murgers Vie de Bohème in vier Bildern. Dichtung von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica



"Wenn man sich nicht festhielte, würde man hinweggefegt von der reinen Verve dieser Musik. Ich kenne niemanden, der das Paris jener Zeit so gut eschrieben hat wie Puccini in La Bohème." Mit diesen Worten brachte Claude Debussy seine Begeisterung für Puccinis lebensvolle Bilder aus dem Pariser Künstlermilieu zum Ausdruck.


Mit großer Meisterschaft verleiht Puccini durch seine Musik den Figuren und dem Ambiente Glaubwürdigkeit. Psychische Vorgänge zeichnet er mit akribischer Genauigkeit nach; mit wenigen Takten zaubert er die eisige Schönheit eines Wintertages auf die Bühne. Auf diese Weise erreicht er eine optimale Übereinstimmung von Stoff und Musik. Viele kleine Anekdoten konterkarieren die Geschichte von Mimí und Rodolfo - die tragikomische Beziehung von Musetta und Marcello ebenso wie der Besuch des Hausbesitzers Benoît, der seine Miete eintreiben will und von den Freunden gehörig auf den Arm genommen wird. Wie nebenbei entsteht so ein überaus vielschichtiges Bild, in dem jedes Detail seine musikalisch-dramatische Funktion hat.
Den Stoff lieferten Henri Murgers Scènes de la vie de Bohème aus dem Jahr 1845, die als Fortsetzungsgeschichte in einer Pariser Zeitschrift Episoden aus dem Leben der Künstler, Studenten, Näherinnen und Dirnen schilderten. In einer kräftezehrenden Zusammenarbeit gelang es den Librettisten Giacosa und Illica gemeinsam mit dem Komponisten und dem Verleger, aus diesen Szenen eine Handlung von außergewöhnlicher Strahlkraft herauszudestillieren. 1896 uraufgeführt, brachte La Bohème Puccini den ersehnten Ruhm, der legitime Nachfolger Giuseppe Verdis in der italienischen Opernlandschaft zu sein. Und nicht nur das: Allen Schwierigkeiten zum Trotz erarbeiteten Puccini, Giacosa und Illica mit Madama Butterfly und Tosca später noch zwei weitere Klassiker des Repertoires - ein Erfolgsteam, das in der Operngeschichte seinesgleichen sucht.



Musikalische Leitung: Leo Siberski

Inszenierung: Birgit Kronshage

Bühne und Kostüme: Christof Cremer mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:30
Klassik: DIE ZAUBERFLÖTE
Mozarts "Zauberflöte", die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.



Musikalische Leitung: Markus L. Frank



Inszenierung: Günter Krämer



Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:30
Klassik: DIE ZAUBERFLÖTE
Deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder


Sarastro, Priester der Götter Isis und Osiris, hat der Königin der Nacht deren Tochter Pamina geraubt. Doch Hilfe naht in Gestalt des jungen Prinzen Tamino, den es aus fernen Landen in die mysteriöse Märchenwelt verschlagen hat. Er wird Pamina aus den Fängen Sarastros befreien und heil zur Mutter zurück bringen, so hofft die sternflammende Königin. Für den Fall des Erfolgs verspricht sie ihm ihre schöne Tochter zur Frau. Geködert mit diesem Versprechen und ausgestattet mit einem Bildnis Paminas macht sich Tamino auf die abenteuerliche Reise ins Reich des Priesters. Er hat eine magische Flöte dabei, und er wird begleitet von dem munteren Vogelfänger Papageno. Keiner von beiden kann ahnen, welch harte Prüfungen auf sie warten und dass Sarastro einen guten Grund hatte, Pamina zu entführen ...



Mozarts letzte und wohl berühmteste Oper fasziniert zwischen unterhaltsamem Kasperlspiel und weisem Welttheater: Auf den ersten Blick erscheint sie wundersam naiv, doch bei näherem Hinsehen sind in ihr unzählige Rätsel zu entdecken: Wer ist gut, und wer ist böse? Welcher Sinn verbirgt sich hinter den Prüfungen, die Tamino und Papageno auf ihrer Reise bestehen müssen? Und was haben all die Mysterien und Symboliken zu bedeuten? Endgültige Antworten gibt die »Zauberflöte« nicht - und zeigt uns dennoch, dass wir uns das wahrhaftige Menschsein durch Worte und Taten Tag für Tag neu erobern müssen. Am 30. September 1791 erlebte die Oper in Emanuel Schikaneders Freihaustheater auf der Wieden ihre Uraufführung. Seitdem lassen sich Generationen von Theaterbesuchern immer aufs Neue vom märchenhaften Geschehen und den eingängigen Melodien verzaubern.



Musikalische Leitung: Alexander Steinitz
Regie: Holger Pototzki mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:30
Klassik: L'HISTOIRE DE BABAR, LE PETIT ÉLÉPHANT
"L´ histoire de Babar, le petit éléphant"
(Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten)


Text von Jean de Brunhoff

Musik von Francis Poulenc


Jean de Brunhoff schuf vor achtzig Jahren einen Klassiker der Kinderliteratur. Der französische Komponist Francis Poulenc, ein Gründungsvater der europäischen Moderne, vertonte gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die Vision einer humanitären Gesellschaft.




"L´ enfant et les sortilèges"
(Das Kind und die Zauberdinge)

Lyrische Phantasie in zwei Teilen


Text von Sidonie-Gabrielle Colette

Musik von Maurice Ravel







Ravels musikalisches Kleinod von 1925 bringt die Objektwelt auf die Palme: Verletzte Seelen lauern überall ...




Musikalische Leitung: Ekhart Wycik

Inszenierung: Aniara Amos

Bühnenbild und Kostüme: Maria Elena Amos mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:00
Klassik: REQUIEM - TOTENMESSE VON W.A. MOZART
Uraufführung eines Auftragswerks der Komischen Oper Berlin

Totenmesse mit dem Schauspiel "In der Schlangengrube" von Armin Petras und Jan Kauenhowen

Seitdem der »Bestattungs-Discount« auf der Frankfurter Allee mit Beisetzungen zum Nulltarif wirbt und man sich im Internet mit der "Checkliste für den Sterbefall" versorgen und so bestens auf alles Endliche vorbereiten kann, ist der Tod mitten in der neoliberalen Informations- und Konsumgesellschaft angekommen. Hat der Tod dort seinen Schrecken verloren? Ist das Sterben tatsächlich zu einer Normalität geworden oder handelt es sich bloß um eine strategische Normalisierung zum Ausbau unserer angst- und schmerzfreien Räume, während die eigentliche Auseinandersetzung verdrängt wird? Das Christentum hatte den Tod mit dem Versprechen des ewigen Lebens abgeschafft - und mit dem Jüngsten Gericht gleichzeitig ein äußerst produktives Schreckensszenario geschaffen. Der Tod macht alle gleich und individualisiert doch jeden Sterbenden. Und so künden die Texte der Totenmesse sowohl von Hoffnung als auch von Schrecken, Angst und Schuld.

Aspekte, die sich auch bei Armin Petras und Jan Kauenhowen finden, die für ihr Schauspiel In der Schlangengrube Patienten eines Berliner Sterbehospizes interviewt haben. In der Kombination des ursprünglichen liturgischen Textes des Requiems, der Fragment gebliebenen Komposition Mozarts - die durch die Rezeption im Konzertsaal wesentliche Bezüge verloren hat - und der Uraufführung des poetisch verdichteten Textes von Armin Petras und Jan Kauenhowen wird diese Ambivalenz zum Thema einer musikalischen und theatralischen Auseinandersetzung, bei der den vier Gesangssolisten vier Schauspieler gegenübergestellt werden.



Musikalische Leitung: Markus Poschner

Inszenierung: Sebastian Baumgarten mehr...
Samstag, 22.11.2008, 19:00
Klassik: BECKMANN SPIELT CELLO/BENEFIZKONZERT
Thomas Beckmann stammt aus einer musikliebenden Düsseldorfer Familie. Sein Urgroßvater war Militärtrompeter und erhielt vom Kaiser für sein schönes Spiel eine silberne Trompete. Sein älterer Bruder Hannes lebt in München und ist ein anerkannter Jazzgeiger.



Schon während des Musikstudiums fiel Beckmann durch außergewöhnliche Begabung auf und wurde noch als Student zum Solocellisten in verschiedene Berufsorchester verpflichtet. Im Jahre 1980 wurde er Meister-Schüler von Pierre Fournier, der zu den bedeutensten Cellisten des Jahrhunderts zählte.
Fournier vermachte seinem Lieblingsschüler seine umfangreiche Notenbibliothek. Sie ist nicht nur ein Kleinod aufgrund ihres bibliographischen Wertes, sondern insbesondere wegen der darin enthaltenen handschriftlichen Anmerkungen des Altmeisters. Die bedeutende Sammlung steht heute in Beckmanns Zuhause an nicht weniger repräsentativem Orte im Regal: Beckmann lebt in der Wohnung von Clara und Robert Schumann in der Düsseldorfer Altstadt, die ihm die Stadt Düsseldorf ehrenhalber zur Verfügung stellte.



Nach Fourniers Tode im Jahre 1986 trat Beckmann in größerem Maße öffentlich auf. Er unternahm europaweite Tourneen unter dem Motto "Oh! That Cello", auf der er klassische Sonaten mit kleinen klassischen Werken und Stücken Charlie Chaplins kombinierte. Vorausgegangen war eine gleichnamige Platte, die Miniaturen Chaplins für Violoncello erstmalig veröffentlichte. "Oh! That Cello" wurde mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet. "Beckmann spielt Cello" ist ein Livemitschnitt aus der Berliner Philharmonie - Start eines Künstlerlebens mit Benefiztourneen für ein Obdachlosenprojekt. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 18:30
Klassik: Residenz-Serenade mit Schubeck
Die Residenz Serenade als neue kulturelle Attraktion Münchens: in der Alten Hofkapelle, der Hochzeitskapelle von Ludwig I., finden das ganze Jahr hindurch einstündige Konzerte mit wöchentlich wechselnden Programmen statt. Das Residenz Ensemble, bestehend aus Mitgliedern des Goldnagl-Ensembles und der Münchner Philharmonikern, spielt unter anderem Werke aus der Zeit des Barock und der Wiener Klassik. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 18:00
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - PACKAGE 1: DINNER + KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 17:00
Klassik: Residenz-Serenade mit Schubeck
Die Residenz Serenade als neue kulturelle Attraktion Münchens: in der Alten Hofkapelle, der Hochzeitskapelle von Ludwig I., finden das ganze Jahr hindurch einstündige Konzerte mit wöchentlich wechselnden Programmen statt. Das Residenz Ensemble, bestehend aus Mitgliedern des Goldnagl-Ensembles und der Münchner Philharmonikern, spielt unter anderem Werke aus der Zeit des Barock und der Wiener Klassik. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 10:00
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - PACKAGE 3: FÜHRUNG, DINNER + KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Samstag, 22.11.2008, 10:00
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - PACKAGE 2: SCHLOSSBESICHTIGUNG & KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Samstag, 22.11.2008
Klassik: KLAVIER KONZERT - Fumi Sugihara - AUFTRITT, VERANSTALTUNG, KLASSISCHE MUSIK, AUFTRITTE, Musik in der Stadt: NRW ESSEN
veranstaltungen: klavier konzert - Fumi Sugihara - auftritt, veranstaltung, klassische musik, auftritte, musik in der stadt: klavierkonzert nrw essen.



Am Kircheplatz - Markt 2

45127 ESSEN





--- 15. November, 12 Uhr ---



SVIETLANA KHARIN mit ihrer 6-jährigen Schulerin Klaudia Skibinska spielen ein Klavierkonzert.



http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/moers/ 2008/9/21/news-78262660/detail.html





--- 22. November, 12 Uhr ---



Fumi Sugihara - eine Schulerin von WLADIMIR KHARIN



Werke für Klavier von Bach (aus „Das Wohltemperierte Klavier“), Beethoven, Skriabin, Schumann („Abegg-Variationen“ Op.1) und Chopin (Ballade Op.47 A-Dur) stehen auf dem Programm eines Konzertes mit Fumi Sugihara aus Köln am Samstag, 22. November, um 12 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel. Fumi Sugihara, Jahrgang 1992, wurde in Kyoto, Japan, geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Klavierunterricht. Fumi Sugihara hat mehrfach Preise im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ errungen; in diesem Jahr war sie Preisträgerin beim 20. Kleinen Schumann Wettbewerb in Zwickau und Gewinnerin des bundesweiten Thuermer-Wettbewerbs in Bochum. – Die Reihe „Musik in der Stadt“ will den Besuchern der Essener Innenstadt eine halbstündige „musikalische Atempause“ ermöglichen und gleichzeitig angehenden Musikern erste Auftrittserfahrungen ermöglichen. Die Konzerte werden durch die Adolphi-Stiftung gefördert.



Der Eintritt ist ***FREI***.



http://www.ekir.de/essen-marktkirche/





--- 05.12 - Moers ---



Auftritt der Klaudia Skibinska.
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Freitag, 21.11.2008, 20:30
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Operette von Jacques Offenbach mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: THE TEN TENORS
Die Ten Tenors sind zurück mit einem neuen, "Nostalgica" betitelten Programm.


Nachdem die Ten Tenors auf ihren zurückliegenden Tourneen viele begeisterte Zuschauer zurückließen, sind die zehn klassisch ausgebildeten Tenöre mit ihrer Sangeskunst wieder in Deutschland zu erleben. Ihr Repertoire umfasst neben Oper und Musical auch Songs aus Rock und Pop, die sie auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: HÖLDERLIN
Uraufführung einer Oper von Peter Ruzicka

In deutscher Sprache, teilweise mit Übertiteln


Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden



"Die ewige Sehnsucht des Menschen nach Einheit mit sich und der Natur, also mit sich und der Welt, dieses allseits bekannte Gefühl und die Tatsache, einsam zu sein auf der Welt, aber angesichts des Todes erst lebensfähig zu werden, um im nächsten Augenblick bereit dazu zu sein, in die Ewigkeit eingehen zu können, ohne Verlust - von diesem und von nichts anderem handelt ,Hölderlin'.



Drehen wir also die Geschichte zurück, stellen wir uns vor, wir hätten die Chance, noch einmal von vorne anzufangen! Wo würden wir ansetzen wollen, wenn wir sie noch einmal durchleben dürften? Und was würden wir dann auf die sattsam bekannte Frage antworten, die wir alle kennen - als Gedanken zumindest, der uns manchmal überfällt: ,Wenn Sie Ihr Leben noch einmal vor sich hätten, was würden Sie dann anders machen wollen?



Dann würden wir antworten: Nichts, oder aber - alles!



Also tun wir so, als könnte alles noch einmal von vorne beginnen. Unter dem Aspekt, eine andere Welt zu erfahren, eine Welt der Spiritualität, der Verschränkung des Menschlichen mit seinen natürlichen Voraussetzungen. Der Pate hierfür wäre ,Hölderlin'."




Diese Vorbemerkung Peter Mussbachs zur Oper "Hölderlin" von Peter Ruzicka beinhaltet in Nuce den Kosmos, in dem sich das Werk bewegt. Weit davon entfernt, eine verkomponierte Biographie des Dichters zu sein, stellt die zweite gemeinsame Arbeit von Ruzicka und Mussbach nach Celan den Versuch dar, die philosophischen, kosmologischen und geschichtlichen Dimensionen Friedrich Hölderlins auf die Opernbühne zu bringen und sie konsequent weiter zu denken. Mit 13 Protagonisten wird die oben beschriebene Situation durchexerziert, wobei es zunehmend zu absurden, komischen und im Wortsinne aberwitzigen Situationen kommt. Es handelt sich um ein Musiktheater, das mit größter Formstrenge die Grenzen der Oper sprengt. Die Musik Peter Ruzickas, der das Stück auch dirigieren wird, beschreibt die einzelnen Stationen äußerst sensibel als musikalische Aggregatzustände, die einer permanenten Verwandlung unterworfen sind.



Musikalische Leitung: Peter Ruzicka mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN
Aus dem Berliner Sinfonie-Orchester wurde im August 2006 das Konzerthausorchester Berlin. Der neue Name zeigt, wie sehr das Orchester mit seinem Haus verbunden ist: Mit fast 100 Konzerten pro Saison prägt es den Spielplan des Konzerthauses. Gemeinsam mit seinem neuen Chefdirigenten Lothar Zagrosek wird das Konzerthausorchester Berlin mit spannenden Programmen und neuen Konzertformaten weiterhin das musikalische Leben der Hauptstadt bereichern.




1952 gegründet, erfährt das Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960-1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung. 1977 wird Günter Herbig zum Chefdirigenten berufen, und nach seinem Ausscheiden übernimmt 1984 Claus Peter Flor die Leitung des Orchesters. Im selben Jahr wird Karl Friedrich Schinkels berühmtes Schauspielhaus als Konzerthaus wiedereröffnet, und das BSO erhält am schönsten Platz der Stadt, dem Gendarmenmarkt, eine feste Spielstätte für seine Konzertreihen. Von diesem Heimathafen aus führt Flor das Orchester in zahlreichen Gastspielreisen um die ganze Welt.
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In Michael Schønwandts Amtszeit (1992 bis 1998) wird das BSO offiziell zum Hausorchester des Konzerthauses Berlin. Ihm folgt 2001 Eliahu Inbal, der das mittlerweile 50-jährige Orchester in die nächste Generation leitet. Neue, junge Musiker aus allen Teilen der Welt verändern das BSO sichtbar. 2001 absolviert das BSO eine außerordentlich erfolgreiche Japan-Tournee mit 15 Konzerten in 13 Städten, und 2004 konzertiert Inbal mit dem Orchester zwei Wochen lang in Spanien. 2005 ist das BSO zu Gast in China, Japan und Korea. 2006 stehen Tourneen durch Spanien und Deutschland auf dem Programm.


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Heute gehört das Konzerhausorchester Berlin mit seinen fast 16.000 Abonnenten zu den Klangkörpern mit der größten Stamm-Hörerschaft in ganz Deutschland. Im August 2006 begann unter neuem Namen ein weiteres spannendes Kapitel in seiner Geschichte: Mit Lothar Zagrosek (Foto) wird das Konzerthausorchester Berlin sein Repertoire und die Stilistik kontinuierlich erweitern, um zukünftig Musik von Monteverdi bis Lachenmann gleichermaßen kompetent zu interpretieren. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: RICHARD CLAYDERMAN
Seit über zehn Jahren hat der weltweit bekannteste Pianist keine Solo-Konzerte mehr in Deutschland gegeben. Seine Tourneen führten ihn rund um den Erdball. Im Jahr 2002 unternahm er erstmals den Versuche Konzerte auch in Kirchen zu geben, allerdings ausschliesslich in Kirchen. Aufgrund des grossen Erfolges setzte er dieses Konzept im Jahr 2006 auch im Rahmen einer großen Deutschlandtournee fort. Und auch im Jahr 2008 wird er die erfolgreiche Deutschland-Tournee fortsetzen: Erleben Sie Richard Clayderman am Flügel, begleitet von Violine, Viola und Cello und geniessen Sie einen einzigartigen Konzertabend, den Sie nicht mehr vergessen werden. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: MUSIKALISCHE BEZIEHUNGEN
Die artists in residence Wolfgang Hentrich, Violine (2006), Peter Bruns, Violoncello (2008), Vladimir Stoupel, Klavier(2005) gemeinsam im Konzert. Innere Beziehungen und Gleichklang im künstlerischen Wollen und Empfinden bestimmen die künstlerische Freundschaft der drei artists in residence - kennzeichnend auch ihr gleichermaßen tiefes Verhältnis zum Werk von Johannes Brahms und Alexander von Zemlinsky. Zu diesem außergewöhnlichen Konzert verlassen die drei Ausnahmekünstler ihre solistischen Pfade und vereinen sich im Triospiel zu einem Kammermusikensemble der Sonderklasse, um mit Perlen großer Kammermusikwerke zu verwöhnen. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 20:00
Klassik: DAVID GARRETT BEGLEITET VON MILANA CHERNYAVSKA
Mit 10 Jahren hatte David Garrett seinen ersten öffentlichen Auftritt mit den Hamburger Philharmonikern und schon als junger Teenager
sprachen Legenden wie Isaac Stern und Yehudi Menuhin von ihm als "größten Violinisten seiner Generation". Sein Album "Virtuoso" eroberte England und Südostasien im Sturm. Im März 2008 kommt der "schönste Geiger der Welt" (Stefan Raab)
erstmals mit Songs aus seinem aktuellen Album auf Deutschlandtournee.



David Garrett wurde in Aachen als Sohn deutsch-amerikanischer Eltern geboren und bekam im Alter von vier Jahren den ersten Violinunterricht. 1992 begann er,
mit der großen polnischen Geigerin Ida Haendel zu arbeiten, die seine künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat. Es beginnt eine beispiellose
"Wunderkind-Karriere", die David Garrett in allen bedeutenden Städten in Europa, Amerika und Japan führt, u.a. musiziert er mit den bedeutendsten
Orchestern und Dirigenten, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta und Sir Yehudi Menuhin. Nach
einem Umzug nach New York, wird er einer der ersten Studenten von Itzhak Perlman an der renommierten Juilliard School und begeistert seitdem mit seiner
kostbaren Stradivari aus dem Jahr 1710 weltweit sein Publikum. Egal, ob sein Instrument in 20.000 Plätze fassenden Rock-Arenen erklingt oder in der
intimen Atmosphäre der weltbesten Konzertsäle, David schafft es immer, ein Publikum aller Altersstufen und jeglichen Musikgeschmackes zu verführen und
zu verzaubern.


Begleitet wird David Garrett von Milana Chernyavska (Klavier). mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: HÄNSEL UND GRETEL
Oper in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Text von Adelheid Wette



Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter in den Wald geschickt, um Beeren zu sammeln. Als der Vater, ein armer Besenbinder, davon hört, erschrickt er gewaltig, treibt doch die böse Knusperhexe dort ihr Unwesen. Die beiden Geschwister begegnen im Wald allerhand Zaubergestalten, die schließlich ihren Schlaf bewachen. Riesengroß ist die Freude, als sie am nächsten Morgen vor einem Pfefferkuchenhaus aufwachen. Doch als sie von dem süßen Häuschen naschen, erscheint die Knusperhexe und sperrt die Kinder ein. Zum Glück gelingt es den beiden, die Hexe zu überlisten - anstatt Hänsels muss sie nun selbst im Backofen schmoren.




Humperdincks Oper ist in Erfurt in einer traditionellen poetisch-märchenhaften Ausstattung (Thomas Döll) zu erleben.





Musikalische Leitung:
Walter E. Gugerbauer

Regie:
Lutz Schwarz mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: RIENZI
Große tragische Oper in fünf Akten von Richard Wagner


Regisseurin Katharina Wagner hat zuletzt im Bayreuther Festspielhaus eine heiß diskutierte Interpretation der "Meistersinger" präsentiert. Nun inszeniert sie in Bremen ein Frühwerk ihres Vorfahren: "Rienzi, der letzte der Tribunen" - das Werk, das Richard Wagner über Nacht berühmt machte.

Wagner hat 1841 dieses monumentale Römerepos geschrieben, das sich um auch heute aktuelle Themen dreht: Was macht die Identität eines Volkes aus? Ist es ohne eine Führerfigur zu eigenen Entscheidungen fähig? Ist es Verrat, wenn das Volk seinen eigenen Bedürfnissen folgt? Heute zählt eine Inszenierung des "Rienzi" zu den Raritäten im
Opernrepertoire. Erzählt wird die Geschichte eines römischen Tribuns namens Cola Rienzi, der sich vom Volk wählen ließ mit dem Versprechen, der Nation zu ihrer alten Größe zu verhelfen. Rienzi scheitert, weil sein militanter Nationalismus Opfer an den Fronten eines
wahnwitzig vom Zaun gebrochenen Krieges fordert. Angesichts der Toten wendet sich das Volk von Rienzi ab. Entmachtet geht er in den Flammen des brennenden Capitols unter.



Musikalische Leitung: Christoph Ulrich Meier

Inszenierung: Katharina Wagner mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: PETER ORLOFF + SCHWARZMEER-KOSAKEN-CHOR
Die durch ihre erfolgreichen Konzerttourneen seit vielen Jahren bekannten Sänger überzeugen mit einer Variationsbreite ihrer Stimmen - atemberaubende Tenöre, gewaltige Baritone und nachtschwarze Bässe.






Im Gegensatz zu den unzähligen Don Kosaken-Chören, die sich auf den legendären Serge Jaroff und dessen Don Kosaken berufen, haben die Schwarzmeer Kosaken hre eigene, ebenfalls glorreiche Vergangenheit. Damals gab es nur einen Serge Jaroff und parallel dazu nur einen Schwarzmeer Kosaken-Chor; heute gibt es viele Don-Kosaken-Chöre, aber nach wie vor nur einen Schwarzmeer Kosaken-Chor .



Peter Orloff führt das Ensemble mit dem legendären, erstmals im Jahre 1938 verwendeten Namen seit 1993. Bereits von 1958 bis 1967 sang die spätere Schlagerlegende in der damaligen Formation als jüngster Solist aller Kosakenchöre der Welt.


Die große Vergangenheit, zu der er selbst beigetragen hat, ist indes für Peter Orloff nur eine historische Fußnote im Vergleich zu seinem Anspruch, dass der Schwarzmeer Kosaken-Chor unserer Tage das führende Ensemble seiner Art ist. Keine Revival-Truppe. So "bewies" - um ein paar aktuelle Presse-Zitate zu verbinden - "der charismatische Ataman...Publikumsmagnet...Peter Orloff, selbst ein hervorragender Solist...dass seine Truppe zu Recht Weltruf genießt...Sängerisch vollkommen, wurde die viel gehörte Meinung widerlegt, dass viele gute Solisten noch keinen guten Chor ergeben. Die Sänger des Schwarzmeer Kosaken-Chores sind das eine wie das andere in wahrer Vollkommenheit...Eine unheimliche Faszination, ein besonderer fast unbeschreiblicher Zauber, dem sich keiner entziehen konnte, ging von dem Auftritt des berühmten Schwarzmeer Kosaken-Chores aus....Man versteht die Sprache nicht, hört aber mit dem Herzen Klänge unwirklicher geheimnisvoller Schönheit, die von Glaube, Liebe, Hoffnung und Frieden künden...Orloff's Wunderchor - Stimmen so groß und schön wie Russland...eine Legende auf Reisen." mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: DIE CSARDASFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán


Die Orte der Handlung - in der es natürlich um die Liebe geht - sind Budapest und Wien. Um der standesgemäßen Verbindung mit einer Komtesse zu entgehen, die sein Vater, der Fürst von und zu Lippert Weylersheim, in Wien für ihn vorbereitet, verlobt sich Edwin in Budapest spontan mit seiner Geliebten, der Chansonette Sylva Varescu. Sylva aber, die von der geplanten Verlobung erfährt und sich hintergangen fühlt, reist nach Amerika ab.
Als sich der seinerseits enttäuschte Edwin schließlich zur Verlobung mit Komtesse Stasi bereit erklärt, verschafft sich die Csárdásfürstin Sylva an der Seite eines Grafen Zugang zur Wiener High Society und provoziert einen Skandal. Auch wenn es zunächst nicht so scheint, gibt es für die Liebenden schließlich doch ein Happy End, da sich das Thema "Standesschranken", das historisch ohnehin zur Disposition steht, von selbst erledigt: Ein Kenner des Milieus eröffnet dem Fürsten, dass auch er mit einer ehemaligen Varieté-Künstlerin verheiratet sei.


Ohrwürmer wie "Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht", "Die Mädis vom Chantant", "Tausend kleine Englein singen" oder "Machen wir´s den Schwalben nach" ließen die Operette 1915 in Wien zum größten Erfolg des ungarischen Komponisten Kálmán werden, der sich mit diesem Werk - durchzogen von einer gewissen Schwermut und Melancholie - von der champagnertrunkenen Fin-de-siècle-Atmosphäre der Vorkriegszeit zu verabschieden scheint.



Ausführende:
Gesangssolisten, Chor, Ballett, Orchester und Inszenierung
der Landesbühnen Sachsen mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: LINGNERSCHLOSS - LITERARISCH - MUSIKALISCHER ABEND MIT UWE JÜNGLING
Das vom preußischen Landbaumeister Adolf Lohse entworfene Lingnerschloss wurde zwischen 1850 und 1852 als Villa Stockhausen für Baron von Stockhausen, den Kammerherrn des nebenan im Schloss Albrechtsberg wohnenden preußischen Prinzen Albrecht, in einer Stilmischung aus Klassizismus und Neorenaissance gebaut. Im Jahr 1906 ging sie in den Besitz des Unternehmers Karl August Lingner über, der im Jahr 1885 nach Dresden gekommen und vor allem durch sein berühmtes "Odol"-Mundwasser zu großem Wohlstand gelangt war. Karl August Lingner nannte die Villa Stockhausen sein "Schloss". Heute spricht man vom Lingnerschloss.


Zum aktuellen Zustand berichtete der MDR: "Bröckelnder Putz, heruntergekommene Fassade - das Lingnerschloss braucht eine Sanierung.
Sanierung dringend nötig
Seit 1993 ist das Schloss ungenutzt und so den zerstörerischen Folgen von Vandalismus und unterlassener Instandhaltung ausgesetzt. Bei einem Erfolg in der Sendung "Ein Schloss wird gewinnen" ist die Restaurierung des Westflügels des Lingnerschlosses geplant. Später soll hier ein Café öffnen und es soll ein Lingner-Forum entstehen - ein Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit. Ob Vorträge oder Symposien, Workshops oder Konzerte, Film- und Videovorführungen oder Ausstellungen: die Verantwortlichen sind für viele Ideen offen!" mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: HÄNSEL UND GRETEL
Märchenspiel in drei Bildern


Libretto von Adelheid Wette


Musik von Engelbert Humperdinck





Zwei Kinder auf dem Weg. Fort von Zuhause, wo Armut herrscht, Hunger regiert. Zwei Kinder auf dem Weg. Durch den Wald. Schritt für Schritt geht ihre Kindheit zu Ende. Sandmännchen und Taumännchen heißen ihre Schutzengel. Da steht ein einsames Haus aus Kuchen und Torten...



Ursprünglich für eine private Theateraufführung im Familienkreis entworfen, erweist sich Engelbert Humperdincks Adaption des Märchens der Gebrüder Grimm als Initiationsritus zweier Kinder, die ihr Elternhaus verlassen, die Gussform der Erziehung sprengen und eine neue Heimat in ihrem eigenen Leben finden.



Poetische Naivität und musikalische Eindringlichkeit -Humperdincks melodische Einfälle sind als Volkslieder in den kulturellen Bewusstseinsschatz eingegangen. Das Märchen entführt in die Welt ursprünglichen Empfindens, in der Wirklichkeit und Traum, Hoffnung und Angst sich zum packenden und berührenden Bilderreigen finden. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:30
Klassik: AIDA
Oper von Guiseppe Verdi
Libretto von Antonio Ghislanzoni
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln



Äthiopien und Ägypten befinden sich im Krieg. Der ägyptische Feldherr Radamès liebt die äthiopische, von seinem Volk versklavte Königstochter Aida - und sie ihn. Aber auch die ägyptische Königstochter Amneris liebt den Feldherrn - eifersüchtig und rücksichtslos. Ausgerechnet durch einen Sieg gegen Aidas Volk hofft Radamès, von seinem König Freiheit für seine Geliebte fordern zu dürfen. Rettungslos geraten die Liebenden im Räderwerk religiöser und politischer Intrigen sowie der verzweifelten Rachelust von Amneris zwischen alle Fronten. Lebendig begraben besingen Aida und Radamès, der Wirklichkeit entkommen, ihre unauslöschliche Liebe.


Musikalische Leitung: Samuel Bächli
Inszenierung: Roland Schwab mehr...
Freitag, 21.11.2008, 19:00
Klassik: DIE ZAUBERFLÖTE (AB 12 JAHREN)
Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder

Dialogfassung von Hans Neuenfels




Immer wieder verführt Mozartes Oper "Die Zauberflöte" zu neuen Deutungen heraus und die Gemüter erhitzen sich an der Frage, was dieses Werk denn sei: für die einen ein gigantisches Konglomerat unzusammenhängender Einfälle, die nur Theatersensation zum Ziele haben, ein burleskes Volkstheater, die Trivialisierung großer Menschheitsmythen im Kleide des Singspiels und simplen Märchens; für die anderen ist die "Zauberflöte" eine der tiefgründigsten Parabeln über die Ideale der bürgerlichen Aufklärung, die Imagination eines neuen Menschenbildes und eine einzigartige Synthese aus Elementen altägyptischer Weisheitsmysterien, freimaurerischer Prüfungsrituale und anderer kultischer Riten. So bietet die "Zauberflöte" Komödie, Ritualspiel, Theaterzauber, geheimnisvolle Rätsel und Dinge, die jedes Kind versteht, aber - wie es an einer Stelle in Kafkas "Schloss" heißt: "die Gedanken, zu denen sie Anlass geben, sind endlos".





Musikalische Leitung: Patrick Lange

Inszenierung: Hans Neuenfels


"Als Kaleidoskop ist diese ,Zauberflöte' trotz aller Gaga-Durchhänger in Berlin enorm wichtig. Sie ist nämlich keine überflüssige Triplette, sondern eine notwendige Korrektur. Nebenan, in der Staatsoper, kommt das Stück noch immer in gemalter und vermuffter Schinkel-Herrlichkeit daher, und an der Deutschen Oper hat Günter Krämer vor längerer Zeit ein leider bis heute gespieltes Sektendrama inszeniert. An der Behrensstraße gibt es nicht den »stillen Beifall«, auf den Mozart stolz war, sondern die zu erwartende Bravo- und Buhschlacht. Trostlos und trostreich zugleich. Wie die Figuren auf der Bühne." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)


"Peter Lodahl glänzt als hasenfüßiger Tamino mit schönem Tenor, und Maria Bengtsson glüht sinnlich als Pamina. Jens Larsen gibt einen wundervollen Papageno zwischen Volksopern-Komödiant und Psychopath, Peter Renz einen agilen Monostatos und Cornelia Götz eine fragil-morbide Königin der Nacht. Ein Genuss sind auch die Chöre (Robert Heimann) und die drei Knaben der Aurelius Sängerknaben aus Calw."
(Neue Osnabrücker Zeitung)


"Der Jubel am Ende war groß. Dass Neuenfels auch einige eingeschworene Gegner hat, die sich lautstark melden, das gehört irgendwie dazu. Die Komische Oper jedenfalls hat jetzt (mit Bieitos ,Entführung', Konwitschnys ,Don Giovanni' und ,Cosi', mit Koskys ,Figaro' und mit dieser neuen ,Zauberflöte') einen Mozartzyklus zu bieten, der seines gleichen sucht. Und das hat durchaus etwas mit der tatsächlichen Bedeutung und der unter Andreas Homoki wieder erlangten Leistungskraft dieses Hauses zu tun." (Neues Deutschland) mehr...
Freitag, 21.11.2008, 18:00
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - PACKAGE 1: DINNER + KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 10:00
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - PACKAGE 2: SCHLOSSBESICHTIGUNG & KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Freitag, 21.11.2008, 10:00
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - PACKAGE 3: FÜHRUNG, DINNER + KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Freitag, 21.11.2008
Klassik: KLAVIER KONZERT - Fumi Sugihara - AUFTRITT, VERANSTALTUNG, KLASSISCHE MUSIK, AUFTRITTE, Musik in der Stadt: NRW ESSEN
veranstaltungen: klavier konzert - Fumi Sugihara - auftritt, veranstaltung, klassische musik, auftritte, musik in der stadt: klavierkonzert nrw essen.



Am Kircheplatz - Markt 2

45127 ESSEN





--- 15. November, 12 Uhr ---



SVIETLANA KHARIN mit ihrer 6-jährigen Schulerin Klaudia Skibinska spielen ein Klavierkonzert.



http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/moers/ 2008/9/21/news-78262660/detail.html





--- 22. November, 12 Uhr ---



Fumi Sugihara - eine Schulerin von WLADIMIR KHARIN



Werke für Klavier von Bach (aus „Das Wohltemperierte Klavier“), Beethoven, Skriabin, Schumann („Abegg-Variationen“ Op.1) und Chopin (Ballade Op.47 A-Dur) stehen auf dem Programm eines Konzertes mit Fumi Sugihara aus Köln am Samstag, 22. November, um 12 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel. Fumi Sugihara, Jahrgang 1992, wurde in Kyoto, Japan, geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Klavierunterricht. Fumi Sugihara hat mehrfach Preise im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ errungen; in diesem Jahr war sie Preisträgerin beim 20. Kleinen Schumann Wettbewerb in Zwickau und Gewinnerin des bundesweiten Thuermer-Wettbewerbs in Bochum. – Die Reihe „Musik in der Stadt“ will den Besuchern der Essener Innenstadt eine halbstündige „musikalische Atempause“ ermöglichen und gleichzeitig angehenden Musikern erste Auftrittserfahrungen ermöglichen. Die Konzerte werden durch die Adolphi-Stiftung gefördert.



Der Eintritt ist ***FREI***.



http://www.ekir.de/essen-marktkirche/





--- 05.12 - Moers ---



Auftritt der Klaudia Skibinska.
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Donnerstag, 20.11.2008, 20:30
Klassik: BERLINER RESIDENZ KONZERTE - KONZERT
Das Schloss Charlottenburg, die prachtvolle barocke Sommerresidenz der preußischen Könige, war von den Anfängen seiner Geschichte an ein Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens und des Kunstgenusses. Durch die Konzertreihe, die in der Großen Orangerie des Schlosses stattfindet, entsteht die Gelegenheit, in die Zeit des Berliner Barockes einzutauchen und einige der Highlights der barocken und klassischen Musik Berlins in einer zeitnahen Atmosphäre zu erleben. Das Orchester und das Empfangspersonal wird in barocken Kostümen gekleidet sein und das Programm bei Kerzenschein spielen.


Das Berliner Residenzorchester wird für die Schloss-Charlottenburg-Konzertreihe exklusiv zusammengestellt. Mitglieder des Ensembles sind professionelle und namhafte Musiker aus Berlin, die ein besonderes Verständnis für spätbarocke und klassische Musik besitzen und die Musik dieser historischen Epoche dem modernen Publikum originalgetreu nahe bringen.


Das Programm beinhaltet Höhepunkte der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, angefangen vom großen Musikgenie Johann Sebastian Bach, über Georg Friedrich Händel, dem kompositorisch begabten Hausherrn König Friedrich II. und seinem Hofmusiker Luigi Boccherini bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.




Hinweis: Zu ausgewählten Terminen finden die Konzerte in anderen Räumlichkeiten von Schloss Charlottenburg statt. mehr...
Donnerstag, 20.11.2008, 20:00
Klassik: RICHARD CLAYDERMAN
Seit über zehn Jahren hat der weltweit bekannteste Pianist keine Solo-Konzerte mehr in Deutschland gegeben. Seine Tourneen führten ihn rund um den Erdball. Im Jahr 2002 unternahm er erstmals den Versuche Konzerte auch in Kirchen zu geben, allerdings ausschliesslich in Kirchen. Aufgrund des grossen Erfolges setzte er dieses Konzept im Jahr 2006 auch im Rahmen einer großen Deutschlandtournee fort. Und auch im Jahr 2008 wird er die erfolgreiche Deutschland-Tournee fortsetzen: Erleben Sie Richard Clayderman am Flügel, begleitet von Violine, Viola und Cello und geniessen Sie einen einzigartigen Konzertabend, den Sie nicht mehr vergessen werden. mehr...
Donnerstag, 20.11.2008, 20:00
Klassik: BECKMANN SPIELT CELLO/BENEFIZKONZERT
Thomas Beckmann stammt aus einer musikliebenden Düsseldorfer Familie. Sein Urgroßvater war Militärtrompeter und erhielt vom K